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Kampf dem Zettelchaos

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buha ordnung

Obwohl die Digitalisierung allgegenwärtig ist, gibt es eine Sache, die wohl nie aus der Mode kommen wird: Zettel, Belege und Quittungen

Einen kurzen Überblick wie Sie auch offline den Überblick behalten, gibt es hier. Schaffen Sie sich eine Registermappe mit mindestens 9 bis 12 Fächern für Ihre Steuerbelege an.

So ordnen und belegen Sie die Fächer

Die Grundregel: alt unten, neu oben!

1.Fach: Offene Rechnungen, solche die Sie noch bezahlen müssen.

2.Fach: Bezahlte Rechnungen, die Sie per Überweisung oder Kreditkarte geregelt haben.

3.Fach: Bezahlte Rechnungen, die Sie per Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung geregelt haben.

4.Fach: Von Ihnen selbst erstellte Rechnungen, welche noch nicht bezahlt wurden.

5.Fach: Die Kontoauszüge

6.Fach: Buchungen Ausgaben:

Hierhinein kommen die Quittungen über Barzahlungen und Belege aus dem 2. und 3. Fach. Diese allerdings erst, nachdem die Beträge von Ihrem Konto abgebucht wurden. Bitte kontrollieren Sie das und notieren Sie die Abbuchungsdaten auf den Belegen

7.Fach: Buchungen Einnahmen:

Hierhinein kommen alle Rechnungen aus dem 4. Fach, wenn Sie kontrolliert haben, dass der Betrag auf Ihrem Konto eingezahlt wurde und notieren Sie die Daten des Geldeinganges.

Übrigens: Belege aus dem 6. und 7. Fach sollten Sie chronologisch sortieren: A1 für Ausgaben, E1 für Einnahmen usw.

8.Fach: Die Kreditkartenabrechnungen

Ab dem 9.Fach: Sie sollten sich noch 3 weitere Fächer freihalten, welche je nach Bedarf  gefüllt werden. Hierbei sollte es Platz geben für:

Tipps & Tricks

Überprüfen Sie, ob Sie alle Belege haben. Die wichtigste Buchhaltungs-Grundregel: KEINE BUCHUNG OHNE BELEG!

Was ist zu tun, wenn Ihnen ein Beleg abhandengekommen ist?

Achten Sie auch darauf, dass die Rechnungen vollständig sind, damit Sie bei einer eventuellen Steuerprüfung keine Probleme mit dem Vorsteuerabzug haben.

Folgende Rechnungsmerkmale müssen vorhanden sein

Diese haben 6 Rechnungsmerkmale.

  1. Name und Anschrift des Leistenden/Liefernden
  2. Ausstellungsdatum
  3. Beschreibung der Leistung (Art & Umfang) oder Lieferung (Art & Menge)
  4. Tag oder Zeitraum der Leistung oder Tag der Lieferung
  5. Entgelt für die Leistung bzw. Lieferung (brutto inkl. USt)
  6. Steuersatz

Diese haben 10 Rechnungsmerkmale. Zu den oben erwähnten kommen noch folgende hinzu:

  1. Fortlaufende Rechnungsnummer
  2. Name und Anschrift des Empfängers
  3. Steuerbetrag (und Entgelt – netto)
  4. UID-Nummer der Leistenden/Liefernden

Diese haben insgesamt 11 Rechnungsmerkmale. Zu den vorherigen muss noch zusätzlich die UID-Nummer des Empfängers angegeben werden.

Hier gilt der Hinweis auf Übergang der Steuerschuld.

Sie haben noch weitere Fragen?

Gerne gehen wir diese mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch durch. Dabei stellen Sie mit uns die verschiedenen Szenarien zusammen, um aus einem Bouquet an Varianten die für Sie Beste zu wählen.

Gerne können Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch bei uns vorbeischauen.

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